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1980
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2010
Segment
 

4 & mehr Zimmer Wohnung in München-Giesing mieten

[3 Treffer]

4 und mehr Zimmer in München-Giesing zur Miete

Liste
Galerie
Karte
Sortierung:
Expose
2.800,00 € inkl. NK
 
86m², 4 Zimmer
WG / möbliert / auf Zeit
München (Stadt), Au (Ost), Giesing (Ost), Harlaching (Süd), Thalkirchen (Süd)
APARTMENT Wunderschöne Maisonette-Wohnung in Giesing. Es handelt sich um eine 4-Zimmer-Wohnung auf 2 Etagen. Im 1. Stock befinden sich die beiden Schlafzimmer...
online seit 25.08.2019
Expose
3.960,00 € zzgl. NK
 
165m², 4 Zimmer, Baujahr 2019
Wohnung allgemein
München (Stadt), Giesing (Ost), Harlaching (Süd)
Der architektonisch sehr anspruchsvolle Neubau befindet sich in einer ruhigen Anliegerstraße in Harlaching auf einem mit altem Baumbestand eingewachsenem...
online seit 13.08.2019
ANZEIGE SZ Immobilien
Expose
3.820,00 € zzgl. NK
 
225m², 5 Zimmer, Baujahr 2013
Wohnung allgemein
München (Stadt), Giesing (Ost), Harlaching (Süd)
Lichtdurchflutet, stilvoll und mehr als geräumig – das beschreibt diesen Wohn(t)raum in ruhiger Lage von Harlaching ideal. Die moderne 5-Zimmerwohnung...
online seit 12.08.2019
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Stadtteil-Portrait Giesing

Den Charme eines Arbeiterviertels hat sich Giesing bis heute bewahrt - auch wenn es immer mehr junge Kreative und Familien in das noch bezahlbare Viertel in Zentrumsnähe zieht.

Die Entwicklung Giesings ist untrennbar mit dem Aufstieg Münchens verknüpft, auch wenn das Viertel mehr als 400 Jahre älter ist - erstmals erwähnt wurde "Kyesinga" bereits im Jahr 790. Die Großprojekte Frauenkirche und Altes Rathaus zogen im Mittelalter viele Tagelöhner an, denen München allerdings das Niederlassungsrecht verwehrte. Und so schlugen die Arbeiter ihre Schlaflager in den Vorstädten am gegenüberliegenden Isarufer auf. Bald galten Giesing und die Au als soziale Brennpunkte, in denen Kleingauner und Bettler ihr Unwesen trieben. Zudem machten die Hochwasser der Isar das Leben am Fuße des Giesinger Berges über Jahrhunderte hinweg schwer.

1818 wurde Giesing, eigentlich Obergiesing und die Dörfer Harlaching und Menterschwaige, zur Gemeinde, der Ortsteil Untergiesing war vier Jahre zuvor der Au zugeschlagen worden. Im Alltag verschwommen die Grenzen zwischen Au, Untergiesing und Obergiesing bald, im Bewusstsein der Menschen lebten sie allerdings als soziale Abstufungen weiter. Bis heute fragen Münchner gerne, ob man denn nun in Obergiesing - das nach wie vor als Arbeiterviertel gilt - oder Untergiesing - das derzeit eine Aufwertung erfährt - wohnt.

Mit der Eingemeindung von Giesing, Haidhausen und der Au im Jahr 1854 verdoppelte sich die Fläche Münchens. Giesing, die südlichste der drei Vorstädte, war flächenmäßig die größte. Viele Einrichtungen, die in München nicht gerne gesehen waren, verbannte man nun an den damaligen Stadtrand nach Giesing: 1821 beispielsweise wurde der Ostfriedhof eröffnet. Die 1892 erbaute Strafanstalt Stadelheim war bis in die NS-Zeit berüchtigt, mehr als tausend Hinrichtungen sind allein während des Dritten Reiches dokumentiert. Auf dem Friedhof am Perlacher Forst direkt neben dem Gefängnis wurden die Hingerichteten begraben - so auch Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst von der Widerstandsgruppe "Weiße Rose". Zum politischen Schauplatz war Giesing allerdings schon 1919 geworden - damals kämpfte hier die Rote Armee gegen die Weißgardisten und zahllose Unterstützer der Münchner Räterepublik wurden niedergemetzelt.

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