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Baujahr
1980
bis
2010
Segment
 

3 Zimmer Wohnung in München-Lochhausen mieten

[2 Treffer]

3 Zimmer Wohnungen in München-Lochhausen zur Miete

Liste
Galerie
Karte
Sortierung:
Expose
1.890,00 € zzgl. NK
 
130m², 3 Zimmer, Baujahr 2020
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Aubing (West), Lochhausen (West), Langwied (West), Allach (West)
Ein lichterfüllte Penthousewohnung, wie sie im Buche steht! Die wunderschöne Ausstattung dieser Immobilie kommt nirgends so zur Geltung wie in diesem...
online seit 15.09.2020
Expose
1.590,00 € zzgl. NK
 
84.79m², 3 Zimmer, Baujahr 2019
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Aubing (West), Lochhausen (West), Langwied (West), Allach (West)
Die 3-Zi. Neubauwohnung liegt im dritten von drei Obergeschoßen. Die Wohnung ist bequem über den Lift erreichbar. Mit dem Lift gelangen Sie stufenlos durch...
online seit 08.09.2020
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Stadtteil-Portrait Lochhausen

Durch Lochhausen führt eine der ersten Eisenbahnstrecken des Landes, Industrie gab es hier trotzdem nie. Das Viertel entwickelte sich deshalb äußerst behutsam, bis heute bestimmen die Landwirtschaft und der alte Dorfkern das Ortsbild.

Um 950 wird Lochhausen erstmals erwähnt - damals heißt es noch "Lochhusa", "Häuser am Wald". Über die Geschichte des Ortes ist wenig bekannt, dabei soll die frühmittelalterliche Salzstraße auch Lochhausen gekreuzt haben. Grabstätten und Bronzewaffen, die an der heutigen Lochhausener Straße gefunden wurden, deuten sogar auf eine noch frühere Besiedlung hin. Seit dem 11. Jahrhundert muss es in Lochhausen einen Ortsadel gegeben haben, auch den Wittelsbachern gehörten einige Höfe hier. Im 14. Jahrhundert schenkte Kaiser Ludwig der Bayer drei Höfe in Lochhausen schließlich zusammen mit Aubing dem Kloster Ettal.

Um 1870 war Lochhausen eine Pfarrei mit 233 Seelen und 25 Häusern, zu der damals Lochhausen selbst, Gröbenzell, das fast doppelt so große Langwied, die Moosschwaige und Freiham gehörten. 1839 wurde hier die Bahnstrecke München-Lochhausen als zweite Eisenbahnlinie Deutschlands überhaupt eröffnet. Für den Ort hatte das aber - im Unterschied zu Pasing, das nun einen gewaltigen Schub machte - kaum Auswirkungen. Bis auf die Ziegeleien gab es so gut wie keine Industrie in Lochhausen, zudem gaben sich die Bauern, die über das Schicksal der Gemeinde walteten, äußerst konservativ.

So blieben die Ziegeleien der größte Steuerzahler in Lochhausen, ohne sie wären viele Bauten nicht denkbar gewesen. Anfang der siebziger Jahre stellten die "Süddeutschen-Ziegel-Werke" als letztes verbliebenes Werk aus Rentabilitätsgründen ihren Betrieb ein - und nahmen Lochhausen damit seine einzig bedeutende Industrie. Der Bevölkerung wuchs in Folge nur langsam. Auch in städtebaulicher Hinsicht entwickelte sich der Ort äußerst behutsam: Hier gibt es bis heute kaum Großsiedlungen, dafür viele Einfamilien- und Reihenhäuser.

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