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1980
bis
2010
Segment
 

Haus in München-Giesing kaufen

[5 Treffer]

Häuser in München-Giesing zum Kauf

Liste
Galerie
Karte
Sortierung:
Expose
656.000,00 €
 
3 Zimmer, Baujahr 1986
Haus allgemein
München (Stadt), Ramersdorf (Ost), Giesing (Ost)
Reihenmittelhaus, Baujahr: 1986, Aufteilungsplan: 2,5, Wohn- und Nutzfläche: 137m², Zimmer: 3, Küche, Bad, Gäste WC(’s), Terrasse, Keller, Garage...
online seit 27.06.2020
Expose
890.000,00 €
 
115m², 5 Zimmer, Baujahr 1967
Reihenmittelhaus
München (Stadt), Ramersdorf (Ost), Giesing (Ost)
In diesem Reihenmittelhaus, welches im Jahr 1967 in Ziegelbauweise erbaut wurde, stehen insgesamt ca. 115 m² Wohnfläche und ca. 170 m² Nutzfläche zur...
online seit 25.06.2020
Expose
2.295.000,00 €
 
184m², 7 Zimmer, Baujahr 1938
Einfamilienhaus
München (Stadt), Giesing (Ost), Harlaching (Süd)
Das Einfamilienhaus wurde 1938/1939 in massiver Bauweise errichtet. 1980/1981 erfolgte der Anbau Richtung Westen, um mehr Wohnraum zu schaffen. In diesem Zug...
online seit 24.06.2020
Expose
1.290.000,00 €
 
145m², 5 Zimmer, Baujahr 2008
Doppelhaus / Doppelhaushälfte
München (Stadt), Ramersdorf (Ost), Giesing (Ost)
Die attraktive Doppelhaushälfte mit Baujahr 2008 verfügt insgesamt über ca. 145 m² Wohnfläche. Das real geteilte Grundstück bietet eine Gesamtfläche von...
online seit 24.06.2020
Expose
965.000,00 €
 
108m², 3 Zimmer, Baujahr 1983
Reiheneckhaus
München (Stadt), Giesing (Ost), Harlaching (Süd)
INVESTIEREN SIE JETZT IN EIN STADTHAUS - REIHENENDHAUS MIT NIEßBRAUCH Zum Verkauf steht ein großzügiges, charmantes Reihenendhaus in ausgezeichneter Lage...
online seit 17.06.2020
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Stadtteil-Portrait Giesing

Den Charme eines Arbeiterviertels hat sich Giesing bis heute bewahrt - auch wenn es immer mehr junge Kreative und Familien in das noch bezahlbare Viertel in Zentrumsnähe zieht.

Die Entwicklung Giesings ist untrennbar mit dem Aufstieg Münchens verknüpft, auch wenn das Viertel mehr als 400 Jahre älter ist - erstmals erwähnt wurde "Kyesinga" bereits im Jahr 790. Die Großprojekte Frauenkirche und Altes Rathaus zogen im Mittelalter viele Tagelöhner an, denen München allerdings das Niederlassungsrecht verwehrte. Und so schlugen die Arbeiter ihre Schlaflager in den Vorstädten am gegenüberliegenden Isarufer auf. Bald galten Giesing und die Au als soziale Brennpunkte, in denen Kleingauner und Bettler ihr Unwesen trieben. Zudem machten die Hochwasser der Isar das Leben am Fuße des Giesinger Berges über Jahrhunderte hinweg schwer.

1818 wurde Giesing, eigentlich Obergiesing und die Dörfer Harlaching und Menterschwaige, zur Gemeinde, der Ortsteil Untergiesing war vier Jahre zuvor der Au zugeschlagen worden. Im Alltag verschwommen die Grenzen zwischen Au, Untergiesing und Obergiesing bald, im Bewusstsein der Menschen lebten sie allerdings als soziale Abstufungen weiter. Bis heute fragen Münchner gerne, ob man denn nun in Obergiesing - das nach wie vor als Arbeiterviertel gilt - oder Untergiesing - das derzeit eine Aufwertung erfährt - wohnt.

Mit der Eingemeindung von Giesing, Haidhausen und der Au im Jahr 1854 verdoppelte sich die Fläche Münchens. Giesing, die südlichste der drei Vorstädte, war flächenmäßig die größte. Viele Einrichtungen, die in München nicht gerne gesehen waren, verbannte man nun an den damaligen Stadtrand nach Giesing: 1821 beispielsweise wurde der Ostfriedhof eröffnet. Die 1892 erbaute Strafanstalt Stadelheim war bis in die NS-Zeit berüchtigt, mehr als tausend Hinrichtungen sind allein während des Dritten Reiches dokumentiert. Auf dem Friedhof am Perlacher Forst direkt neben dem Gefängnis wurden die Hingerichteten begraben - so auch Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst von der Widerstandsgruppe "Weiße Rose". Zum politischen Schauplatz war Giesing allerdings schon 1919 geworden - damals kämpfte hier die Rote Armee gegen die Weißgardisten und zahllose Unterstützer der Münchner Räterepublik wurden niedergemetzelt.

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