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Einfamilienhaus in München-Aubing kaufen

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Einfamilienhäuser in München-Aubing zum Kauf

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Expose
970.000,00 €
 
175m², 5 Zimmer
Einfamilienhaus
München (Stadt), Aubing (West), Lochhausen (West), Langwied (West), Allach (West)
DREI SONNIGE WALMDACH-STADTHÄUSER IDYLLISCH RUHIG UND GRÜN IN AUBING ___________________________________ Die Objektadresse sowie ein ausführliches Exposé...
online seit 17.03.2019
Expose
940.000,00 €
 
177m², 4 Zimmer
Einfamilienhaus
München (Stadt), Aubing (West), Lochhausen (West), Langwied (West), Allach (West)
DREI SONNIGE WALMDACH-STADTHÄUSER IDYLLISCH RUHIG UND GRÜN IN AUBING ___________________________________ Die Objektadresse sowie ein ausführliches Exposé...
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Stadtteil-Portrait Aubing

Einst war Aubing das kirchliche Zentrum im Westen Münchens, gegen die Eingemeindung wehrten sich die Aubinger bis zum Schluss. Heute ist der Stadtteil eine Mischung aus dörflichem Kern, dem etwa tristen Neuaubing und viel Grün.

"Ubingen" hieß Aubing einst, als es im Jahr 1010 erstmals erwähnt wurde. Damals schenkte Heinrich II. den Ort dem Kloster Polling und die Edlen der Ubingen als Ministerialen der Stiftung Polling ließen sich hier nieder. Ab 1450 wurde Aubing zudem Hofmark des Kloster Ettals - und Sitz des klösterlichen Amtsmannes mit weitreichenden politischen Rechten. Bis ins 19. Jahrhundert galt Aubing als kirchliche Metropole im Münchner Westen. Dennoch hat der Einfluss des Bauernstandes eine lange Tradition hier: Bereits damals wurde der Amtsmann aus Ettal von einem Ausschuss aus vier angesehenen Bauern unterstützt.

Im Jahr 1808 wurde Aubing schließlich zur selbstverwalteten Gemeinde. Bis zur Zwangseingemeindung 1942 galt das Dorf als größte Landgemeinde Bayerns. Das dürfte einer der Hauptgründe für die späte Eingemeindung sein, gegen die sich die Aubinger bis zuletzt wehrten - vor allem da diese nicht im Rahmen der natürlichen Stadterweiterung geschah, sondern auf Drängen der Nationalsozialisten, die die Aubinger Bahnanlagen als Vorfeld eines Pasinger Großbahnhofs nutzen wollten.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts verlief der Bevölkerungszuwachs in Aubing stetig aber langsam. Das Dorfbild veränderte sich bis 1933 kaum, trotz der Nähe zu München bekam man in Aubing von der zunehmenden Urbanisierung nur wenig mit. Erst mit dem Bau der Fischersiedlung im Westen dehnte sich der Ort aus. Einen Hauptteil des Zuzugs fing jedoch Neuaubing auf, das in Folge der Eröffnung der "Centralwerkstätte Aubing" der Bayerischen Staatseisenbahn als Industriegebiet und zweiter Siedlungsschwerpunkt südlich des Dorfkerns entstand. Zwischen 1960 und 1970 schossen hier immer mehr triste Großwohnsiedlungen wie Neuaubing West aus dem Boden, die die Wohnungsnot in München lindern sollten.

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