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1980
bis
2010
Segment
 

Dachterrassenwohnung in München-Schwabing kaufen

[4 Treffer]

Dachterrassenwohnungen in München-Schwabing zum Kauf

Liste
Galerie
Karte
Sortierung:
Expose
3.950.000,00 €
 
164m², 4 Zimmer, Baujahr 2013
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Lehel (Mitte), Schwabing (Nord)
Der Münchner Stadtteil Lehel ist mit seinen zahlreichen Jahrhundertwende-Altbauten, dem Isarufer, den vielen Museen, kleinen Geschäften, schönen Restaurants...
online seit 17.07.2019
Expose
670.000,00 €
 
80.3m², 2 Zimmer, Baujahr 1988
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Milbertshofen (Nord), Schwabing (Nord)
Sehr gepflegtes Mehrfamilienhaus mit stilvollem, herausragendem Erscheinungsbild, im Jahre 1988 errichtet, helles Treppenhaus, hauseigene Tiefgarage mit...
online seit 13.07.2019
Expose
2.640.000,00 €
105m²
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Schwabing (Nord)
Keine Angabe
online seit 13.07.2019
Expose
664.500,00 €
 
92m², 2 Zimmer, Baujahr 1972
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Milbertshofen (Nord), Schwabing (Nord)
Die ungewöhnliche Wohnung befindet sich im 4. Obergeschoss eines gepflegten Mehrfamilienhauses. Die Dachwohnung ist etwas ganz Besonderes. In den 80er Jahren...
online seit 08.07.2019
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Stadtteil-Portrait Schwabing

Künstlerbohème und Studentenkrawalle haben aus Schwabing Münchens bekanntesten Bezirk gemacht, heute geht es in dem Viertel am Englischen Garten aber eher bürgerlich zu. Das echte Schwabing, sagen manche, findet nur noch im Verborgenen statt.

"Schwabing ist kein Ort, sondern ein Zustand", sagte Fanny Gräfin zu Reventlow (1871 - 1918), die berühmteste Schwabingerin aller Zeiten, einmal. Die Skandalgräfin war eine Schlüsselfigur der Schwabinger Bohème, ihr Viertel nannte sie nur Wahnmoching. Doch Schwabing war nicht immer Künstlerviertel, entstanden ist es als Ansiedlung von Milchbauern und Fischern im sechsten Jahrhundert. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 782 als Suuapinga. Der Name stammt von Swapo ab, einem Schwaben, der hier unter lauter Bajuwaren lebte. Ab dem Mittelalter übernahmen Patrizierfamilien aus dem nahen München den Ort - immer mehr Angehörige des kurfürstlichen Hofes kauften nun Grundstücke in Schwabing, um dort Gärten und Schlösser zu errichten.

Der Englische Garten nahm den Bauern im Ort seit 1789 zusätzlich Weidegründe - und bescherte Schwabing viele Ausflugsgäste. Der 1814 errichtete Lindauersche Dampfhammer im Englischen Garten war die erste Stahlfabrik Bayerns, 1837 entstand hier eine Maschinen- und Lokomotivfabrik - und machte Schwabing zum ersten Industrieort in der Region. Der Boom der Gründerzeit bescherte dem Viertel Tausende von Mietshäusern für Arbeiter in nur wenigen Jahren. Schwabing wuchs und wuchs und wurde 1887 schließlich zur eigenen Stadt erhoben. Diesen Status behielt es allerdings nicht lange, bereits drei Jahre später wurde Schwabing eingemeindet.

Seinen Ruf als Künstlerviertel verdankt Schwabing der 1840 errichteten Universität und der benachbarte Kunstakademie - obwohl die streng genommen in der Maxvorstadt liegen. Schwabing entwickelte sich bald zum Magnet für Künstler und Intellektuelle. Neben dem lockeren Leben waren es vor allem die billigen Preise, die die Menschen anlockten - so auch Paul Klee, der 1906 in ein Gartenhaus in der Ainmillerstraße zog. "Leider nicht in bester Lage, sondern in Schwabing", vermerkte er damals. Ein ganz anderes Bild von dem Viertel hatte Pablo Picasso: Er schrieb 1897, hätte er einen Sohn, der Kunst studieren wolle, er würde ihn nach München schicken - nicht nach Paris. Das Schwabinger Satireblatt Simplicissimus mit Sitz in der Kaulbachstraße verhalf zahlreichen Autoren zum Erfolg, so auch Thomas Mann oder Frank Wedekind. Die Kulturzeitschrift Die Jugend gab sogar einer ganzen Stilrichtung, dem Jugendstil, ihren Namen. Und noch heute kann man zahlreiche Jugendstilfassaden in Schwabing bewundern.

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