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1980
bis
2010
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Dachterrassenwohnung in München-Ramersdorf kaufen

[3 Treffer]

Dachterrassenwohnungen in München-Ramersdorf zum Kauf

Liste
Galerie
Karte
Sortierung:
Expose
355.000,00 €
 
58m², 2 Zimmer, Baujahr 1961
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Berg-am-Laim (Ost), Ramersdorf (Ost), Perlach (Ost)
Geräumige Dachgeschosswohnung mit Gartennutzung in ruhiger Lage Diese charmante drei Zimmer Wohnung befindet sich in einem gepflegten Mehrfamilienhaus,...
online seit 15.08.2019
Expose
850.000,00 €
 
94.6m², 4 Zimmer, Baujahr 2018
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Berg-am-Laim (Ost), Ramersdorf (Ost), Perlach (Ost)
Die Qualität beginnt bereits bei der Planung Ihrer eigenen „Vier Wände“. Gelungene Architektur und wertbeständige, massive Bauqualität, sowie...
online seit 12.08.2019
Expose
798.000,00 €
 
113m², 3 Zimmer, Baujahr 1968
Dachterrassen- / DG-Wohnung
München (Stadt), Ramersdorf (Ost), Giesing (Ost)
Die von uns exklusiv angebotene Dachterrassenwohnung erreichen Sie über das großzügige Treppenhaus. Sie befindet sich in Alleinlage im zweiten Obergeschoss....
online seit 07.08.2019
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Stadtteil-Portrait Ramersdorf

Viele kennen Ramersdorf nur vom durchfahren - hier beginnt die A 8 gen Süden. Oder von Hochzeiten dank der schönen Maria Ramersdorf mit dem markanten Zwiebelturm. Dabei ist Münchens bevölkerungsreichster Bezirk einer der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns.

Ramersdorf wurde erstmals im Jahr 1006 erwähnt, damals hieß es allerdings noch "Rumoltesdorf". Auch eine Kapelle muss es damals schon gegeben haben, die spätere Kirche, um 1400 errichtet, zog bald viele Wallfahrer an. Damit ist Ramersdorf einer der ältesten Wallfahrtsorte in Bayern überhaupt. Dennoch blieb das Dorf bis ins 19. Jahrhundert ein Kaff. 1833 gab es gerade einmal 18 Häuser und 90 Einwohner, alle katholisch, außerdem 30 Pferde, 65 Kühe, einen Bock und eine Ziege. 1855 wohnten immerhin schon 390 Menschen hier, umgeben von Feldern und Wiesen. 1864 wurde Ramersdorf schließlich mit 121 Hektar und 600 Einwohnern nach München eingemeindet - und bildet heute gemeinsam mit Perlach den bevölkerungsreichsten Bezirk der Stadt.

Die Bebauung der Rosenheimer Straße und die Tramanbindung 1926 ließen das Viertel langsam wachsen. Beiderseits der Gleisanlagen siedelten sich bald Industriebetriebe an. Die Urbanisierung stellte die Großstadt München vor zahlreiche Probleme - billige Wohnungen waren vor dem ersten Weltkrieg Mangelware, und so begann man mit städtebaulichen Förderprogrammen Wohnraum zu schaffen. Eines dieser Programme wurde im Münchner Osten verwirklicht und umfasste auch Teile von Ramersdorf: Zwischen Rosenheimer Straße und Ostbahnhof sollte auf mehr als 500.00 Quadratmetern eine neue Stadt für die sozial Schwachen entstehen - und bald galt Ramersdorf als Glasscherbenviertel.

Auch viele heimatvertriebene Schlesier und Sudetendeutsche fanden hier ein neues Zuhause. Zu verdanken hatten sie das Stadtrat Karl Preis, der ein Herz für Flüchtlinge hatte, und nach dem Ramersdorfs größter Platz und eine U-Bahn-Station benannt sind. 1934 wurde zudem die "Mustersiedlung" für den Mittelstand gebaut, die sich mit ihren traditionellen Hausformen und Vorgärten von den windigen Genossenschaftswohnungen deutlich abhebt. Die Nazis wollten mit diesem ehrgeizigen städteplanerisches Projekt astreinen Ariern komfortable Behausungen auf reichlich bemessenen Grundstücken zukommen lassen, in denen sie sich im Kriegsfall auch selbst versorgen sollten. Nach dem Krieg quartierten sich viele Amerikaner hier ein.

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