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1980
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1 Zimmer Wohnung in München-Schwanthaler Höhe kaufen

[1 Treffer]

1 Zimmer Wohnungen in München-Schwanthaler Höhe zum Kauf

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Expose
329.000,00 €
 
31.26m², 1 Zimmer, Baujahr 1972
Wohnung allgemein
München (Stadt), Ludwigvorstadt (Mitte), Schwanthaler Höhe (West)
Zum Verkauf steht ein Appartement in bester Lage oberhalb der Theresienwiese. Die Lage könnte fast nicht besser sein, sehr zentral, beste Anbindung an den...
online seit 05.08.2019
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Stadtteil-Portrait Schwanthaler Höhe

Von einer leeren Haide zur Industrie-Boomtown: Die Schwanthalerhöhe, oder auch Westend genannt, war ein klassisches Arbeiterviertel in der Industriephase - der Ruf des Viertels war nicht immer der Beste. Heute ist das Westend eine beliebte Wohngegend mit Wohlfühlcharakter.

Das Gebiet auf dem heute die Schwanthalerhöhe liegt, war früher die Sendlinger Haide. Diese Fläche mit ihren kargen Feldern gehörte ursprünglich zu den Dörfern Untersendling und Neuhausen. Bis ins frühe 19. Jahrhundert war die Sendlinger Haide nahezu unbesiedelt. Mit der Industrialisierungsphase hat sich das aber schnell geändert. München brauchte Platz, hier war er zu finden. Im Westen Münchens entstand ein klassisches Arbeiterviertel, am Ende der Stadt: Das Westend war geboren.

Wichtig für die weitere Entwicklung des Viertels war der einsetzende Eisenbahnbau. Bis heute ist die Schwanthalerhöhe im Osten durch die Theresienwiese und von allen anderen Seiten durch Bahnschienen begrenzt. Wo die Eisenbahn fährt, da kommt auch die Industrie - im Westend war es nicht anders. Besonders Gewerbe, das innerhalb der Münchner Stadtmauer nicht mehr gern gesehen war, ließ sich auf der Schwanthalerhöhe nieder. So gehörte auch einmal eine Schwefelsäurefabrik zum Viertel. Bis 1873 wurde darin Soda, Chlorkalk und Glaubersalz hergestellt. Entlang der Bahnlinien siedelten sich aber auch Speditionen und Lagerfirmen an. Ab 1850 verließen auch viele Brauereien den Münchner Stadtkern und kamen in den Westen - auch sie waren wichtige Arbeitgeber im Viertel. Heute steht nur noch die Augustinerbrauerei im Westend.

Gute Verkehrsanbindung und viele Arbeitsplätze bescherten dem Viertel schnell viele Bewohner. 1870 waren es noch ungefähr 1000 Menschen, die die Sendlinger Höhe bevölkerten, 1890 dann schon 22.000. Der Bevölkerungsboom hatte aber natürlich auch seine Nachteile. Mit den vielen Menschen kamen zunehmend soziale Probleme ins Viertel. In dieser Phase bekam das Westend Beinamen wie Räuberviertel oder Glasscherbenviertel.

Mit dem Bau vieler Genossenschaftswohnungen entspannte sich die Situation aber etwas. Um die Jahrhundertwende wohnten vor allem junge Familien im Westend. Und weil kaum einer von ihnen das Viertel wieder verließ, prägte schon damals ein besonderer Zusammenhalt die Menschen auf der Schwanthalerhöhe.

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